11-unwetter-020Bereits am 16. Januar wurden wir zum ersten Einsatz im Jahr 2011 gerufen. Kurz vor Mitternacht wurde automatischer Brandalarm in der Friedeck ausgelöst. Gut 2 Wochen später kam es in der Friedeck in Buch zu einem Schwelbrand. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging’s dann in regelmässigen Abständen bis Ende Jahr so weiter. Einsatz reihte sich an Einsatz. Bis heute wurden es deren 19. Neben Brandmeldeanlagen, Flurbränden, Unfällen und Hilfseinsätzen sind ein paar grössere und auch eindrückliche Einsätze erwähnenswert. Dazu gehören an Ostern der Schilfbrand in Gottmadingen der kilometerweise sichtbar war, die beiden Rettungseinsätze der Rega in der Nacht, bei denen beide Personen überlebt haben und der Heizungsbrand im Faselroo, welchen auch die Bewohner geschockt, aber gesund überstanden haben. Dann auch der Unwettereinsatz in Ramsen und in Buch am 22. Juni 2011, der eine Nachalarmierung nötig machte.


An 36 Abenden oder Tagen fanden Feuerwehrübungen statt. Während 18 Fahrzeugausfahrten trainierten die Fahrer vor allem das Fahren und die Bedienung vom TLF. Mit den Einsätzen ergibt das 72 Übungstermine inkl. Einsätze (jeden 5. Tag). Die Gruppenführer durften ein einer 3 Stunden-Übung Feuerwehrlaien das Handwerk erlernen und mit Ihnen eine kleine Einsatzübung machen. Eine gute Übung, das exakte Führen von Einsatztrupps zu üben und sich dabei auf das Wesentliche zu konzentrieren. Im Mai fand mit Schülerinnen und Schülern eine Einsatzübung im Schulhaus Wisli statt. Danach folgte Anfang Juli der Wettkampf, dann die Hauptübung im Altersheim - zum ersten Mal mit Gästen „ennet der Grenze“ aus Gailingen und Rielasingen. Für den Atemschutz war die letzte Übung anfangs November im Ausbildungszentrum in Andelfingen. Da hiess es hautnahm einen Brand zu erleben und die richtige Löschtaktik zu erlernen. Nach 4 Stunden Atemeinsatz waren alle geschafft. Aufgrund der vielen Übungen und Einsätzen wurde auf die Alarmübung verzichtet. Während der Fasnacht, der Tour de Suisse, dem Slowup und dem Räbelichtli-Umzug sorgte die Verbandsfeuerwehr für Sicherheit. Und auch in diesem Jahr gab’s für die Kinder am Gartenfest des Musikvereins einen Parcours, eine TLF-Fahrt mit Blaulicht und dem dazugehörigen Einsatz. Sie durften erleben, wie wenig man im Rauch sieht und ein Plüschtier retten, das teilweise grösser war, als Sie selbst.

Ein sehr intensives Feuerwehrjahr, geprägt durch viele Einsätze geht dem Ende entgegen. Viele Feuerwehrleute leisteten eine überdurchschnittliche Anzahl Stunden an Feuerwehrdienst. So waren wir auch während der Einsätze unter tags genügend Personen. Ein grosses Dankeschön an alle Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter jederzeit in den Einsatz ziehen lassen. Wir sind auf Eure Mitarbeit angewiesen. Ich persönlich ziehe aus dem Jahr 2011 ein positives Fazit. Wir sind auf dem richtigen Weg und werden diesen auch im nächsten Jahr weiter gehen. Ein wichtiger Punkt wird die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren werden, auch jenseits der Schweizer Grenze. Er soll die Sicherheit für die Bevölkerung erhöhen und die Einsatzfähigkeit auch in Zukunft sichern.

Der Kommandant

Daniel Gnädinger