Dies war das Motto der Hauptübung 2012 der Feuerwehr Ramsen-Buch. Hand in Hand haben die Feuerwehr Ramsen-Buch, die Freiwillige Feuerwehr Gottmadingen und die Hubretterstufe des Stützpunktes Stein am Rhein das Grossereignis bewältigt.


12-ha-herbst-009Ein Brand im Durchgangsheim für Asylbewerber in Buch war die Ausgangslage für den Einsatz. 6 Personen mussten gerettet, Wasser herbeigeschafft und der Brand gelöscht werden. Die FFW Gottmadingen führte eine Rettung mit der Drehleiter und der Stützpunkt Stein am Rhein mit dem Hubretter aus. Während dieser Zeit wurden 4 weitere Rettungen über Schiebeleitern und Rettungsleitern durchgeführt. Zusätzlich wurden von der Biber her, 2 Wassertransporte zum Objekt geführt. Die Vorgabe von 25 Minuten nach Alarm wurde mit 17 Minuten klar erfüllt.

12-ha-herbst-039Danach wurde das ganze Objekt nach vermissten Personen abgesucht, während das Feuer im 1. Stock, mittels Druckleitungen und Überdrucklüfter gelöscht wurde. Die Einsatzleiter Johannes Gnädinger und Harald Mehlich leiteten den Einsatz ruhig und gekonnt. Nach einer guten Stunde brach der Übungsleiter Michael Pohl die gelungene Übung ab und rief zur Mannschaftsbesprechung. Knapp 100 Männer und Frauen konnten nebst Tipps zur Verbesserung auch viel Lob in Empfang nehmen. Für die sehr vielen Zuschauer, die nach Buch gekommen waren, war die Übung nun auch beendet.


Zum gemütlichen Teil traf man sich dann in der Turnhalle in Buch. Nach der Begrüssung der Gäste der Feuerwehren Gottmadingen, Rielasingen-Worblingen, Gailingen, des Stützpunktes Stein am Rhein und den Behördenmitgliedern, dankte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gottmadingen und dem Stützpunkt für den Einsatz. Mit je 28 Dienstjahren wurden Michael Truniger und Adalbert Reichlin verabschiedet. Auch der Materialwart Markus Schneider wurde mit über 25 Jahren in den Feuerwehrruhestand entlassen. Zum Offizier befördert wurden Silvia Hug, Stefan Sprater und Hansjörg Brütsch. Der Kommandant bedankte sich bei allen Beteiligten für den Übungsbesuch und die 10 geleisteten Einsätze. Für das leibliche Wohl sorgte wiederum die „Hausküche“ der „Freudwilligen Feierwehr“.

 

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